Smart Home: Sicherheit neu erfinden

 In Allgemeines

Die Sicherheit ist ein hohes Gut und rangiert in der bekannten Bedürfnispyramide von Maslow auf der zweiten Stufe. Sind die Sicherheitsbedürfnisse nicht gestillt, dann neigen Menschen nach Maslow dazu, sich nicht mehr um die eigentlich höheren und menschenwürdigen Bedürfnisse bis zum Gipfel von Selbstverwirklichung und Transzendenz zu kümmern. Bereits mit gesundem Menschenverstand und der Zuhilfenahme von Mechanik lassen sich viele Risiken ausschließen. Das Smart Home hat die Sicherheit auf ein neues Level gehievt. Wie Kunden konkret vom Smart Home in puncto Sicherheit profitieren können, das wird das Sujet in diesem Ratgeber sein.

Anwesenheitssimulation im Urlaubsfall

Im Urlaubsfall stießen die herkömmlichen Sicherheitsvorkehrungen an enge Grenzen. Gewiss, wer auf Sommerfrische weilt, der schließt vorher sein Haus ab und alle Fenster zu. Doch professionelle Banden machen vor verschlossenen Türen keinen Halt. Sie wissen ähnlich gut wie die Mitarbeiter von Schlüsseldiensten, wie sich verschlossene Türen öffnen lassen. Das ist für sie oft nur eine Sache von wenigen Minuten. Ist gerade Hochsaison, dann gehen sie systematisch ganze Wohnsiedlungen ab, um Spuren von verlassenen Häusern zu finden. Im Schutze der Dunkelheit kehren sie dann zu den Häusern zurück, um ihr böses Handwerk zu verrichten. Kommt man dann nach Hause zurück, dann ist der Schaden groß. Der Schaden bezieht sich nicht nur auf die materiellen Faktoren, denn dass Opfer eines Einbruchs ein Trauma erleiden können, das ist hinlänglich bekannt.

Ein bestimmtes Feature des Smart Homes ist nun gegen diesen verheerenden Eindruck gerichtet, den das Haus im Urlaubsfall hinterlassen kann. Es nennt sich „Anwesenheitssimulation“. Bereits im Begriff klingt durch, was gemeint ist, nämlich die Simulation (Vortäuschung) von Anwesenheit. Möglich wurde dies durch die dem Smart Home eigene Vernetzungsfähigkeit ursprünglich voneinander unabhängig agierender Komponenten. Auf diese Weise fahren morgens die Rollläden hoch und abends wieder herunter. In Imitation normalen menschlichen Wohnverhaltens sind manche Räume beleuchtet, wobei manchmal die einen und manchmal die anderen Räume illuminiert sind. Gedämpft hört man zuweilen von außen Musik und vor allem abends scheinen sich die Bewohner im Wohnzimmer vor dem Fernseher versammelt zu haben. Jedenfalls lässt das Fernsehlicht, das im Dämmerlicht von außen zu sehen ist, diesen Schluss zu. Die Einbrecher werden dieses Haus in ihrer Liste als unattraktiv abhaken.

Wer schleicht da um das Haus?

Natürlich ist die Sicherheitstechnologie des Smart Homes nicht nur auf den Urlaubsfall beschränkt. IoT-Komponenten basieren nämlich auf dem Prinzip von Sensoren und Aktoren. Auch dies lässt sich für die Sicherheit nutzen. So werden die Fenster und Türen mit Berührungssensoren ausgestattet, während die Aktoren je nach Einstellung bei Berührungen von Unbekannten Kamerabilder auf dem Smartphone zeigen, alle technischen Geräte anspringen lassen oder gleich Alarm auslösen. Übrigens sorgt bereits der jederzeit mögliche Blick auf das eigene Haus vom Handy aus für ein beruhigendes Sicherheitsgefühl.

Auch im Außenbereich lässt sich durch diese Vorgehensweise einiges anstellen. Hier sind es Bewegungssensoren, die verdächtige Bewegungen registrieren und bei einem Anschlagen ganz ähnlich reagieren. Einbrecher neigen nämlich dazu, vor dem Einbruch erst einmal ums Haus zu schleichen, um die Lage zu sondieren, die besten Einbruchsstellen zu finden und sich zu vergewissern, dass auch tatsächlich niemand im Haus ist. Auch diesen Plan kann man also mit den Bewegungssensoren im Außenbereich durchkreuzen.

Besserer Schutz beim Klingeln

Eine andere Option eines Einbruchs ist der offizielle Weg über die Klingel. Öffnet ein Bewohner, wird sich sein Vertrauen erschlichen, um ihn zu einem günstigen Zeitpunkt zu überwältigen. Oft ist bei dieser Methode auch Betrug im Spiel wie der berühmte Enkeltrick gegenüber älteren Personen. Das kleine Guckloch an der Tür liefert oft nicht ausreichende Informationen und kann von gewieften Einbrechern leicht umgangen werden. Besser ist da eine installierte Kamera im Eingangsbereich, die nach einem Klingeln scharfe Bilder in großen Dimensionen liefert. So kann man von außen die Klingelnden gut erkennen und ihre Vertrauenswürdigkeit besser einschätzen. Übrigens lässt sich dieses Feature auch praktisch nutzen, da die Klingelnden bei Abwesenheit wie bei einem Anrufbeantworter vorsprechen können.

Recent Posts
Contact Us

We're not around right now. But you can send us an email and we'll get back to you, asap.

Start typing and press Enter to search