Und plötzlich ist die Stimme weg – Was tun bei Stimmbandentzündung

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Versagt die Stimme auf einmal, ist das nicht nur ein Schreck. Auch wer beruflich nicht auf seine Stimme angewiesen ist, wie zum Beispiel Musiker oder Menschen, die in einem Call Center arbeiten, möchte diesen Umstand der Stimmlosigkeit möglichst schnell beheben. Erst, wenn man plötzlich nicht mehr sprechen kann, merkt man, was für eine Einschränkung dies im alltäglichen Leben bedeutet. Wir zeigen Ihnen akute Maßnahmen bei einer Stimmbandentzündung und klären über mögliche Ursachen einer Stimmbandentzündung auf.

Keine Sorge, eine Stimmbandentzündung ist nichts Schlimmes

Bewahren Sie vor allem Ruhe, wenn Sie plötzlich am Tag merken, dass Sie nicht mehr sprechen können! Unbehandelt klingt eine Entzündung der Stimmbänder in der Regel nach spätestens zwei Wochen von alleine ab. Mit Medikamenten vom Arzt tritt bei einer Stimmbandentzündung bereits nach wenigen Tagen wieder Besserung ein, schon nach einer Woche können Sie im Normalfall wieder, wenn auch leicht krächzend, sprechen.

Wenn Sie beim Schlucken Beschwerden haben, trinken Sie warmen Kräutertee. Kamille wirkt leicht entzündungshemmend, Salbei und Fenchel beruhigen den Hals. Suchen Sie unbedingt schnellstmöglich einen Arzt auf, der die Ursachen Ihrer Stimmbandentzündung rasch klären kann. Im Anamnese-Gespräch wird er Sie fragen, ob Sie erkältet waren, bevor die Stimme weggeblieben ist. Häufig geht dem Verlust der Stimme eine Infektionskrankheit der oberen Atemwege voraus.

Wie aber mit dem Arzt sprechen, ohne Stimme?

Hier wird die Vorlesefunktion Ihres Mobiltelefons zu einem nützlichen Helferlein im Alltag! Verfassen Sie zu Hause, oder auf dem Weg zum Arzt, einen kurzen Text, in dem Sie Ihr Anliegen schildern. Zum Beispiel so: „Guten Tag. Ich kann nicht sprechen. Gestern Abend hatte ich Fieber, heute Morgen war meine Stimme weg. Vor einer Woche hatte ich Schnupfen, seit drei Tagen Husten.“ Beschreiben Sie kurz und knapp, wie es Ihnen geht und überlegen Sie, was der Arzt Sie fragen könnte.

Das Mobiltelefon können Sie selbstverständlich ins Sprechzimmer mitnehmen, um dort auf eventuelle Fragen mithilfe der Vorlesefunktion zu antworten. Ein aufmerksamer Arzt wird allerdings darauf bedacht sein, Ihnen lediglich ja-nein-Fragen zu stellen, die Sie durch ein einfaches Zeichen mit dem Kopf beantworten können. Ist die Symptomatik unklar, werden Sie eine Überweisung für den HNO Arzt erhalten. Der Facharzt kann mit speziellen Gerätschaften eine ausführliche Untersuchung des Halses durchführen. So wird ausgeschlossen, dass der Kehlkopf in Mitleidenschaft gezogen ist.

Wenn es kratzt und brennt im Hals

In der Drogerie oder auch im gut sortierten Supermarkt erhalten Sie Lutschtabletten mit diversen Inhaltsstoffen, die bei einer Stimmbandentzündung Linderung schaffen. Neben den üblichen Lutschtabletten gegen Halsschmerzen stehen Ihnen Präparate mit Irisch Moos zur Verfügung. Dies lindert Halskratzen und Schluckbeschwerden innerhalb kürzester Zeit und verschafft ein angenehmes Gefühl im Hals.

Bei einer beanspruchten Stimme mit Halskratzen, Räuspern und Heiserkeit liefern Ihnen Lutschtabletten in verschiedenen Geschmacksrichtungen eine effiziente Befeuchtung des gereizten Bereichs im Hals, sie wirken beruhigend und reizlindernd. Lutschen Sie nicht mehr als die maximal angegebene Anzahl an Pastillen, auch wenn diese zuckerfrei sind. Je nach Hersteller der Halstabletten werden Sie für bis zu drei Stunden von Ihren Halsbeschwerden befreit sein. Es gibt allerdings kein Präparat, welches Ihre Stimme im Handumdrehen zurückbringen würde.

Verhaltensmaßnahmen bei Stimmbandentzündung

Jeder Versuch zu sprechen tut weh – lassen Sie es lieber sein für mindestens drei Tage. Flüstern gelingt zwar einigermaßen, belastet die entzündeten Stimmbänder aber so sehr, dass sich die Dauer der Erkrankung in die Länge ziehen kann. Wie Sie bei einer Stimmbandentzündung schnelle Hilfe erhalten und welche Hausmittel bei einer Entzündung von Stimmlippen und Stimmbändern schon immer schnell geholfen haben, erfahren Sie auf dieser Internetseite.

Geht Ihrer Stimmlosigkeit keine Erkältung voraus, und haben Sie zu lange bei zu kühler Luft einer Klimaanlage ausgeharrt, zum Beispiel auf Reisen im Flugzeug oder einer defekten Klimaanlage im Zug, kann Ihnen das Tragen eines Halstuchs oder eines Schals helfen. Auch im Sommer tut es den gereizten Stimmbändern gut, zusätzlich gewärmt zu werden. Vorbeugend nehmen Sie für die Zukunft stets ein weiches Halstuch oder eine Nackenrolle mit auf lange Flugreisen. Bei Bedarf können Sie diese verkehrt herum als Schutz des Halses tragen, noch besser ist natürlich ein anschmiegsames, wärmendes Halstuch geeignet zur Prävention einer Stimmbandentzündung durch zu kalte Luft von Klimaanlagen.

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